Kommt in die Gänge
Um die denkmalwürdigen Gebäude im Hamburger Gängeviertel vor dem Abriss zu retten, besetzten mehr als 200 Künstler Ende August die seit Jahren leerstehende Häuser. Daraus ist mittlerweile… die Initiative “Komm in die Gänge” hervorgegangen, die neben der prominenten Unterstützung des Malers Daniel Richter auch rund 150 Architekten hinter sich hat.
In einem offenen Brief richteten die Architekten den Apell an die Politik “das Gängeviertel für die Künstler unter Einbeziehung ihres Nutzungskonzepts dauerhaft zu sichern”, da die letzten Reste der Erinnerung nicht ausgelöscht werden dürften, so der Denkmalschützer und Architekt Horst von Bassewitz. Zudem brauche Hamburg Platz für Kulturschaffende, für Existenzgründer, für ein innovatives Milieu. Hier müssten dauerhaft preisgünstige Räume gesichert werden.
Ein Rückkauf des historischen Gängeviertels hängt nun von Verhandlungen der Stadt Hamburg mit dem wohl nicht mehr ganz so flüssigen niederländischen Finanzinvestor Hanzevast ab. Mit etwas Glück wird Hamburg etwas gängiger…




Ich wäre dafür, nach ähnlichem Prinzip den Standort Marktstraße oder Warschauer Platz zu sichern, um den kreativen Studenten der HTW Platz zur Entfaltung zu bieten. Würde sicher auch gut für das Image der HTW sein, so etwas im Petto zu haben.
Wow,
ja das wäre super! Der Standort Warschauer Platz steht meines Wissens immer noch leer.
Tolle Aktion.